Erneut Vandalismus in Israel

14. Dezember 2012

Antichristliche Schmierereien auf Friedhof und Kloster, z.B.: „Jesus ist ein Hurensohn“
Jerusalem (kath.net/idea). Mit antichristlichen Schmierereien haben in Jerusalem Unbekannte einen armenischen Friedhof und ein griechisch-orthodoxes Kloster geschändet. Laut Presseberichten wurden in der Nacht vom 11. auf den 12. Dezember Slogans wie „Jesus ist ein Hurensohn“ und „Jesus ist ein Affe“ in hebräischen Buchstaben an den Mauern angebracht. Auch Autos des „Klosters vom Heiligen Kreuz“ wurden besprüht sowie Reifen zerstochen. Die Polizei vermutet, dass es sich bei den Tätern um radikale jüdische Siedler handelt. Darauf deutet der Schriftzug „Preisschild“, der bereits bei früheren antichristlichen Aktionen gefunden wurde. Dieser Ausdruck werde verwendet, um der Forderung Nachdruck zu verleihen, die jüdischen Siedlungen im Westjordanland beizubehalten. Premierminister Benjamin Netanjahu verurteilte den Anschlag,der allen jüdischen Werten widerspreche, und versicherte, dass die „Vandalen“ zur Rechenschaft gezogen würden. In diesem Jahr sind in Israel bereits vier ähnliche Anschläge auf katholische und orthodoxe Klöster sowie eine Baptistenkirche verübt worden. Auch wurden in den vergangenen Jahren mehrere Moscheen im Westjordanland in Brand gesetzt. Dort lautete die Aufschrift „Mohammed ist ein Schwein“. Von den 7,7 Millionen Einwohnern Israels sind 5,9 Millionen Juden, 1,4 Millionen Muslime und 154.000 Christen. Der Rest ist religionslos oder gehört anderen Glaubensrichtungen an. Die Zahl der messianischen Juden, die an Jesus Christus als Messias glauben, wird auf 10.000 bis 15.000 geschätzt.

Source: Kath.net

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